Mädchen unterdrücken eher ihre Unzufriedenheit und reagieren mit Rückzug, Resignation und psychosomatischen Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen. Jungen passen sich tendenziell weniger an.
„Mädchen neigen schon früh dazu, sich stärker an die Gruppe anzupassen. Sie sind sensibler gegenüber sozialen Signalen und verstecken ihre besonderen Begabungen, um nicht aus der Gruppe herauszufallen. Sie möchten vermeiden, anders als die anderen zu sein.“
Diese Zeilen stammen aus einem Bericht über unterforderte Schulkinder.
Jungs neigen eher dazu, sich zu verweigern und gegen Unterforderung — zu Recht! — offen zu rebellieren. Ihre Unzufriedenheit ist eindeutiger erkennbar, weil sie nicht bereit sind, alles „in sich hineinzufressen“.
Das zieht sich dann als roter Faden ins Erwachsenenalter. AUSSER diese Frauen werden endlich dazu ermutigt, ihre Einzigartigkeit zu betonen, statt sie zu verstecken. Damit sie einfordern, was ihnen zusteht. Damit sie ihren Platz in der Arbeitswelt einnehmen und endlich das verdienen, was ihren Fähigkeiten entspricht.
Kommt dir das bekannt vor?